Ein Auto beim Zoll zu kaufen, ist für viele eine spannende Möglichkeit, günstige Fahrzeuge zu erwerben. Denn die Zollverwaltung versteigert regelmäßig Autos, die aus unterschiedlichen Gründen beschlagnahmt, sichergestellt oder nicht verzollt wurden. Auf sogenannten Zollauktionen können Interessenten mit etwas Glück ein echtes Schnäppchen machen.
Besonders interessant sind die Preise. Da es sich um Auktionen handelt, beginnen viele Fahrzeuge mit einem niedrigen Startgebot. Autos, die auf dem freien Markt ein Vielfaches kosten würden, können hier mitunter günstig ersteigert werden. Das macht Zollauktionen attraktiv für Privatpersonen, Händler und Sammler.
Das Angebot ist vielfältig. Neben normalen Gebrauchtwagen finden sich auch Luxusfahrzeuge, Oldtimer oder sogar Nutzfahrzeuge. Oft handelt es sich um Fahrzeuge, die aus dem Ausland eingeführt wurden, aber nicht ordnungsgemäß verzollt sind. Auch Behördenfahrzeuge oder Fahrzeuge aus Ermittlungsverfahren können im Sortiment auftauchen.
Allerdings gilt: Wer beim Zoll ein Auto kaufen möchte, sollte sich gut vorbereiten. Eine Besichtigung ist zwar meist möglich, eine Probefahrt jedoch in der Regel ausgeschlossen. Zudem werden die Autos in dem Zustand verkauft, in dem sie sich befinden – ohne Garantie oder Gewährleistung. Käufer tragen somit das volle Risiko.
Ein weiterer Punkt betrifft die Formalitäten. Nach dem Kauf muss das Auto ordnungsgemäß verzollt, versteuert und zugelassen werden. Hierbei entstehen zusätzliche Kosten, die man unbedingt in seine Kalkulation einbeziehen sollte.
Fazit: Der Kauf eines Autos beim Zoll kann sich lohnen – besonders für Menschen, die bereit sind, ein gewisses Risiko einzugehen. Mit guter Vorbereitung, Fachwissen und realistischen Erwartungen lassen sich auf Zollauktionen echte Highlights finden.